Was würdest du 2026 tun, wenn niemand zuschaut?

Warum viele nicht zu viel, sondern am Falschen arbeiten

Happy new year Curious Minds!

Stell dir zum Jahresstart eine einfache Frage. Niemand schaut zu. Kein Chef. Kein Team. Kein LinkedIn. Kein Algorithmus. Keine Erwartungen. Kein Applaus.

Was würdest du 2026 dann wirklich tun? Nicht theoretisch. Nicht idealisiert. Sondern ganz konkret, an einem ganz normalen Arbeitstag.

Diese Frage geht tief, da sie etwas offenlegt, das wir uns selten eingestehen: Viele von uns arbeiten nicht zu viel. Sie arbeiten am Falschen.

Wie du dem Richtigen näherkommst? Darüber möchte ich heute mit dir sprechen.

Lass uns loslegen 👇

🔥 Frage der Woche: Was würdest du 2026 tun, wenn niemand zuschaut?

Ein großer Teil unserer Arbeit findet heute auf einer Bühne statt. Sichtbar, bewertbar, vergleichbar. Meetings, die zeigen sollen, dass wir beschäftigt sind. Projekte, die gut aussehen müssen, nicht unbedingt sinnvoll sind. Arbeit, die sich richtig anfühlt, weil sie gesehen wird.

Und genau hier wird es spannend: Wenn niemand zuschaut, fallen viele Dinge weg. Status. Anerkennung. Erwartungen.

Übrig bleibt etwas sehr Ehrliches. Würdest du wirklich an denselben Themen arbeiten? Mit derselben Intensität? Mit derselben Motivation? Würdest du überhaupt noch den gleichen Job machen wollen?

Oder merkst du plötzlich, dass ein Großteil deiner Energie in Dinge fließt,
die du nie bewusst gewählt hast?

Vielleicht arbeitest du nicht zu viel, sondern am Falschen

Das ist ein unbequemer Gedanke. Aber ein wichtiger. Viele klagen über Überlastung. Über Stress. Über fehlende Zeit.

Und ja, die Belastung ist real. Oft liegt das Problem aber nicht in der Menge der Arbeit, sondern in der Richtung. Arbeit, die Zeit frisst, aber keine Wirkung entfaltet. Arbeit, die sich sinnvoll anfühlen soll, aber eigentlich nur Erwartungen erfüllt.

Wenn du ehrlich bist: Wie viel von dem, was du tust, würdest du auch dann tun,
wenn niemand es bewerten würde?

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2026 wird kein Jahr, in dem wir weniger arbeiten. Aber es wird ein Jahr, in dem sich Arbeit anders anfühlen muss.

KI übernimmt immer mehr Arbeit, automatisiert und skaliert Ergebnisse. Was bleibt, sind Entscheidungen, Haltung und Richtung.

Je mehr Arbeit uns abgenommen wird, desto wichtiger wird die Frage, warum wir das tun, was wir tun. Die Zukunft gehört nicht denen, die am lautesten sichtbar sind. Sondern denen, die auch ohne Bühne wissen, was für sie zählt.

🦸 Empfehlung der Woche

🦸 One Question

Wenn du 2026 also nicht beweisen müsstest, dass du fleißig, erfolgreich oder relevant bist: In was würdest du deine Zeit wirklich gerne investieren?

Zum Schluss

Ich schreibe diesen Newsletter nicht, um Antworten vorzugeben, sondern um Räume zu öffnen, in denen ehrliche Fragen entstehen dürfen.

Wenn du mir sagen willst, was dich gerade beschäftigt oder über welche Themen du hier mehr lesen willst, schreib mir einfach auf diese Mail zurück.

Ich würde mich sehr freuen.

Stay curious
Sebastian ✌️

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