Wenn du deinen Job morgen neu erfinden könntest …

Was würdest du streichen?

Hi Curious Minds,

erlebst du das derzeit auch? Immer mehr Unternehmen reden über KI und Produktivität, investieren ihre Zeit aber weiterhin in die gleichen Meetings, Abstimmungen und Statusrunden. KI wird zwar eingeführt, aber meist nur in Form von ChatGPT. Der Kern der Arbeit bleibt unangetastet.

Dabei wissen viele Fachkräfte sehr genau, was sie im Arbeitsalltag nervt. Aber kaum jemand hinterfragt systematisch, was eigentlich überflüssig geworden ist. Nicht technisch. Sondern strukturell. Denn wir reden viel über neue Tools. Aber viel zu wenig über alte Routinen, die niemand mehr braucht.

Deshalb stelle ich dir (und mir) heute Frage: Wenn du deinen Job morgen komplett neu erfinden dürftest, was würdest du als Erstes streichen? Nicht hinzufügen. Nicht optimieren. Nicht effizienter machen. Sondern konsequent weglassen.

🔥 Wenn du deinen Job morgen neu erfinden könntest: was würdest du streichen?

Die meisten Job- und Rollenbeschreibungen sind historisch gewachsen. Sie basieren nicht auf Sinn, sondern auf Gewohnheit. Irgendwann hat jemand entschieden, dass Arbeit so aussieht. Dass sie so organisiert ist. Dass sie sich so anfühlt. Und dann wurde es zur Norm.

Aber wenn wir ehrlich sind, verbringen wir einen großen Teil unseres Arbeitsalltags mit Dingen, die nichts voranbringen, sondern nur Abläufe am Laufen halten. Status Meetings, die niemandem neue Erkenntnisse bringen. Reports, die geschrieben werden, weil sie schon immer geschrieben wurden. E-Mails, die nur existieren, um abzusichern, dass man etwas kommuniziert hat. Präsenz, die mit Leistung verwechselt wird.

Wenn du deinen Job neu erfinden dürftest, würdest du wahrscheinlich nicht sagen: Ich brauche mehr Abstimmungsrunden. Mehr Status-Updates.

Du würdest sagen: Ich brauche mehr Fokus. Mehr Entscheidungsfreiheit. Mehr Zeit für die Dinge, die wirklich Impact haben.

Vielleicht ist der wichtigste Schritt in Richtung Zukunft der Arbeit nicht Innovation, sondern Reduktion. Nicht alles, was möglich ist, ist sinnvoll. Und nicht alles, was Arbeit heißt, ist wertvoll.

Die eigentliche Zukunftsfrage lautet deshalb nicht: Was kommt neu dazu? Sondern: Was darf endlich gehen (entweder ganz gestrichen oder automatisiert werden)?

🛠️ Das Tool der Woche: Loom (not sponsored)

Wenn es eine Sache gibt, die viele Jobs unnötig aufbläht, dann sind es Meetings.
Nicht alle. Aber sehr viele.

Loom ist ein simples Tool mit großer Wirkung. Du nimmst ein kurzes Video auf und erklärst dein Thema einmal klar. Alle anderen schauen es, wann es für sie passt. Kein Termin. Kein Call. Kein Kalender Ping Pong.

Warum das perfekt zum heutigen Thema passt:

  • Loom steht für asynchrone Arbeit

  • Für Vertrauen statt Kontrolle

  • Für Klarheit statt Dauerabstimmung

Wenn du deinen Job neu erfinden willst, fang nicht mit neuen Tools an. Fang damit an, Meetings zu streichen, die niemand braucht.

Frage der Woche an dich zum Nachdenken

Wenn du morgen alles streichen dürftest, was keinen echten Wert schafft, was würde von deinem Job übrig bleiben?

Und warum streichst oder automatisierst du es heute noch nicht?

Zum Schluss

Ich bin Sebastian. Ich helfe Menschen und Unternehmen, Arbeit neu zu denken,
bevor die Zukunft sie überholt.

Für dich persönlich ist dieser Newsletter gedacht. Als Denkraum. Als Spiegel. Als Einladung. Wenn du mir ehrliches Feedback geben willst oder Themen hast, über die du hier gerne lesen würdest, schreib mir einfach auf diese Mail zurück. Ich freue mich wirklich über jede Antwort.

Stay curious,
Sebastian ✌️

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